Vom Wert der «kleinen Dinge» (17 & 18h)
Führung mit Tipje Reimann und Meike Wolfschlag, Kantonale Denkmalpflege
Treffpunkt: Vor dem Kiosk des historischen Stationsgebäudes, Aeschenplatz 12a
Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums sind viele Interessen aufeinander abzustimmen. Wenn dies vorausschauend geschieht, entstehen überzeugende Plätze, Strassen und Parks, die den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden und von hoher Qualität sind. Beim Aeschenplatz hat man bereits vor über 100 Jahren erkannt, dass dabei auch die kleinsten Elemente berücksichtigt werden sollten, um eine «schönere Platzgestaltung» zu erlangen. In der Führung richten wir den Blick von der Geschichte des Platzes über einzelne Bauten bis hin zu den kleinen und feinen Elementen der Stadtmöblierung. Das Stationsgebäude mit dem Perrondach aus dem Jahr 1908 prägt den Aeschenplatz mit seinen Jugendstilformen bis heute. Beim Ensemble aus Regler- und Transformatorenstation, Brunnen und Plakatsäule staunt man über die künstlerische Ausschmückung aus den 1920er Jahren.
Anmeldung & Tickets ab 3. August auf unserer Veranstaltungsseite Basler Baukultur
Die Teilnahme bei allen Führungen ist kostenlos; die Anzahl der Teilnehmenden ist aus organisatorischen Gründen jedoch begrenzt.
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Führungen 2026: Klein & fein
Für unsere Führungen 2026 haben wir eine kleine Auswahl feiner Objekte zusammengestellt. So präsentieren sich die historischen Grabmäler auf dem Wolfgottesacker als wahre architektonische Cappricios. Wenig mit künstlerischer Akribie hingegen haben die schmalen Altstadthäuser aus dem Mittelalter zu tun; hier war der enge Raum die unausweichliche Vorgabe. Jahrhunderte später errichteten die Verfechter des Neuen Bauens in der WOBA-Siedlung Kleinwohnhäuser für die breite Masse. Wie wichtig die kleinen Objekte für eine qualitätvolle Gestaltung des öffentlichen Raums sind, lässt sich am Aeschenplatz erkunden. Des Weiteren ist ein verborgenes Badestuben-Juwel zu entdecken oder in einem Kleinbasler Hinterhof die Zukunft der dichten Stadt zu begutachten. Und eine feine Sache überhaupt ist die gesicherte Zukunft eines 75-jährigen Kindergartens in Holzbauweise