Museumsbar: Feldscheunen. Warum sie im Baselbiet entstanden

Mit Jakob Steinmann, Vorstand des Vereins Baselbieter Feldscheunen

Wir erfahren von 20 Generationen, die ausserhalb der geschlossenen Ortschaften des Oberbaselbiets landwirtschaftliche Gebäude errichteten. Vorerst ist nur von Heuhäuschen die Rede und erst mit der Inspektionsreise von Landvogt Christ ins Oberbaselbiet (1761) verdichten sich die Quellen. Gedanken der Ökonomischen Gesellschaften nehmen auch bei uns Einzug.

Doch unter welchen Gegebenheiten wurden die Neuerungen von der Landbevölkerung adaptiert? Welche Möglichkeit bestand innerhalb der alten Ordnung, ausserhalb eines Dorfes eine Stallscheune oder gar einen Aussenhof zu errichten? War eine Intensivierung der Landwirtschaft überhaupt möglich? Welche Rolle spielte die Seidenbandweberei? Was bedeutete die Kantonstrennung, die Entstehung der Einwohnergemeinden, die Aufteilung der Allmenden, der Käseboom, die Erschliessung neuer Märkte durch Eisenbahnlinien, der Bau von Bandfabriken, der Wiener Börsenkrach?

Das ganze Geflecht von Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert spiegelt sich in den zahlreich erhaltenen «Feldscheunen» wider. Aber welche Rolle können diese Gebäude heute, wo sie von der Landwirtschaft nicht mehr benötigt werden, noch spielen?

Freier Eintritt, exkl. Konsumation

Datum

10. März 2026

Uhrzeit

17:30

Ortszeit

  • Zeitzone: America/New_York
  • Datum: 10. März 2026
  • Zeit: 12:30

Ort

Museum.BL
Zeughausplatz 28, Liestal

Veranstalter

Museum.BL
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