Johann Peter Hebel – ein Mann für den Frieden und … Apokalyptiker
Zum 200. Todestag Johann Peter Hebels widmet sich dieser literarisch-musikalische Abend einem überraschend aktuellen und vielfach noch zu entdeckenden Hebel. Bekannt als Begründer der alemannischen Mundartliteratur, war er zugleich ein engagierter Friedensdenker, Kirchenpolitiker und genauer Beobachter seiner Zeit.
Ausgewählte Texte und Szenen zeigen Hebels Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden, religiöser Verständigung und den großen Fragen menschlicher Vergänglichkeit. Dabei begegnen sich Hebel und Erasmus von Rotterdam ebenso wie Kalendergeschichten aus den bewegten Jahren der Napoleonischen Kriege, das eindrucksvolle Gedicht Die Vergänglichkeit und von Hebel neu erzählte biblische Geschichten.
Der Abend wird gestaltet von dem badischen Schriftsteller und Hebel-Kenner Markus Manfred Jung sowie dem Schweizer Regisseur, Rezitator und Moderator Niggi Ullrich. Gemeinsam eröffnen sie neue Perspektiven auf Leben, Denken und Werk eines Autors, dessen Stimme auch zweihundert Jahre nach seinem Tod bemerkenswert gegenwärtig wirkt.