Die Würde der Erde – Indigene Verbundenheit mit dem Land
Mit Jackie Hookimaw-Witt, PhD, Pädagogin, Menschenrechtsaktivistin und Chefköchin aus Kanada und Jocabed Reina Solano Miselis, Direktorin von Memoria Indígena und Doktorandin aus Panama. Moderation und Konzept: Manuel Menrath, Programmverantwortlicher Bildungsveranstaltungen, Mission 21
Vorträge und Diskussion auf Englisch, mit Simultanübersetzung auf Deutsch und Übersetzungshilfen
Indigene Gemeinschaften besitzen Land nicht als Hab und Gut. Sie teilen es mit allen darauf lebenden Wesen und pflegen Beziehungen zu ihnen. Welche Erkenntnisse lassen sich aus diesen Weltanschauungen gewinnen, damit Sorge für die Erde zu einer Basis für ein friedliches Miteinander wird? Unsere beiden Referentinnen berichten als Vertreterinnen indigener Gemeinschaften, wie sie Spiritualität, Sorge für die Erde und ihr Engagement für Frieden miteinander verbinden.
Weitere Informationen und Anmeldeformular unter https://www.mission-21.org/veranstaltung/die-wuerde-der-erde-indigene-verbundenheit-mit-dem-land/
Jackie Hookimaw-Witt, PhD, ist Pädagogin, Fotografin, Menschenrechtsaktivistin, Chefköchin und Mitglied der Mushkegowuk-Cree von Attawapiskat in Kanada. Sie promovierte an der University of Toronto (OISE/UT) und beteiligte sich an verschiedenen humanitären Projekten in Kanada und auch in der Schweiz.
Sie leitet ein Food-Sovereignty-Gartenprojekt für Jugendliche in Attawapiskat und engagiert sich für die Rechte indigener Gemeinschaften.
Jocabed Reina Solano Miselis ist Mitglied der Gunadule-Nation in Panama, Direktorin von Memoria Indígena und promoviert derzeit in Theologie am NAIITS. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Stärkung indigener Gemeinschaften durch Theologie, die Bewahrung kulturellen Gedächtnisses und die Förderung bewusster Führung im Kampf gegen die Klimakrise.
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Unsere neue Webinar-Reihe entwickelt das Thema des «Internationalen Forums 2025» mit dem Schwerpunkt «Peace on Earth. Peace with the Earth» weiter. Im Fokus steht die Frage nach einem respektvollen und zukunftsfähigen Verhältnis zu den Elementen der Erde. Wir möchten der Entfremdung zwischen Mensch und Natur begegnen und gemeinsame Wege für Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit finden.