Die eigene Scholle. Freizeitgärten gestern, heute und morgen
Führung mit Karin Kook, Leiterin Abteilung Freizeitgärten der Stadtgärtnerei BS, und dem Freizeitgartenverein Hörnli, zur bewegten Sozialgeschichte der Freizeitgärten in Basel und Riehen und ihren heutigen ökologischen wie sozialen Funktionen im städtischen Raum. Mit Einblicken in einzelne Gärten.
Anmeldung unter kulturbuero@riehen.ch und +41 (0)61 646 81 09
Bezahlung vor Ort mit Bar/TWINT
Treffpunkt: Freizeitgarten-Areal Hörnli, Rauracherwegli
Ein Grossteil der fast 5000 Freizeitgärten im Kanton Basel-Stadt liegt auf Riehener Boden und prägt das Ortsbild wesentlich. Die Geschichte dieser Gartenareale beginnt vor über 100 Jahren aus Initiativen zur «Hebung der Sittlichkeit» in Arbeiter-Familien. Während der Weltkriege gewinnen die Familiengärten, wie sie bis 2009 heissen, wegen Versorgungsknappheit massiv an Bedeutung. In der Nachkriegszeit verschiebt sich der Fokus von der Selbstversorgung zunehmend hin zu Erholung – Rasenflächen, Blumenbeete, Sitzplätze entstehen. Seit 1996 ist Biogärtnern Pflicht.
Am Beispiel des Areals des FGV Hörnli spannt Karin Kook den Bogen von der bewegten Sozialgeschichte der Freizeitgärten in die Gegenwart und beleuchtet deren Vielfalt an ökologischen wie sozialen Funktionen im städtischen Raum. Dabei dürfen Einblicke in einzelne Gärten nicht fehlen.