Der doch nicht so feine Unterschied!

In dieser Veranstaltung gibt Valmira Morina, Sozialarbeiterin*, Einblick in ihre Masterarbeit zum Thema Klassismus.

Im Zentrum stehen zentrale Erkenntnisse und die Frage, wie sich Klassismus im Alltag und in der Sozialen Arbeit zeigt. Ziel ist es, den Begriff gemeinsam einzuordnen und ein geteiltes Verständnis zu entwickeln. Im Anschluss bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Diskussion und eigene Perspektiven.

*Valmire Morina ist Sozialarbeiterin und hat ihre Masterarbeit an der ZHAW zum Thema Klassismus verfasst. Ihr ist eine subjektorientierte Perspektive wichtig, weshalb sie sich insbesondere mit individuellen Erfahrungen und Deutungen von Klassismus sowie deren kollektiver Bedeutung auseinandersetzt.

(Der Pionier der deutschen Klassismusforschung, der Soziologe Andreas Kemper, verweist als Ursache auf tief in der Gesellschaft verankerte Strukturen. Sie führten dazu, dass Kinder der Unterschicht weniger Bildungschancen haben. Studien bestätigen wiederholt, dass dies oftmals nicht an deren Leistungen liege: „Ein ganz grosser Teil hat mit der sozialen Herkunft zu tun.“
Klassismus ist demütigend und behindert die freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Klassismus bedeutet also: Menschen werden schlecht behandelt, weil sie arm sind oder aus einer armen Familie kommen. Zum Beispiel: Sie bekommen keine gute Wohnung, werden in der Schule benachteiligt oder bei der Arbeit unfair behandelt. Oft passiert das, weil andere denken: Arme Menschen sind selbst schuld oder nicht so klug. Das ist falsch – und unfair. Jeder Mensch verdient Respekt, egal wie viel Geld er hat oder aus welcher Familie er kommt.)

Datum

22. Juni 2026

Uhrzeit

19:00

Ortszeit

  • Zeitzone: Europe/Zurich
  • Datum: 22. Juni 2026
  • Zeit: 19:00

Ort

Internetcafé Planet 13
Klybeckstrasse 60, Basel

Veranstalter

Internetcafé Planet 13
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