ArchitekturBar: Jaeger Koechlin, Kommen Gehen und Bleiben
Ein Kopfbau: Im Kontext der verschiedenen historischen und typologischen Strukturen des Areals nimmt die Parzelle an der Elsässerstrasse 139 in vielerlei Hinsicht eine Sonderstellung ein. Sie markiert einerseits das letzte Glied einer Kette von fünfgeschossigen Wohnbauten, andererseits bildet sie aber auch den Abschluss dieser unvollständigen Blockrandstruktur und leitet zu der grossmassstäblichen Bebauung des benachbarten Industrieareals über. Das offene Treppenhaus mit seinem aufstrebenden Liftschacht hebt sich von diesem Fassadenfragment ab. Es ist das zentrale gemeinschaftliche Element des Hauses. An diesem offenen Begegnungs- und Erschliessungsraum werden alle Wohnungen und alle Balkone mit dem gemeinschaftlichen Garten und der Dachterrasse verbunden. Dieser öffentlichste Teil des Hauses liegt exponiert und sichtbar an der hofseitigen Ecke der Nordwestfassade. Er wird als begehbare und erlebbare Betonskulptur inszeniert. Die Dachterrasse krönt den Neubau von Jaeger Koechlin.
Wie sieht zeitgenössischer Wohnraum aus? Im März und April diskutieren wir vier radikale Basler Beispiele. Pro Abend widmen wir uns jeweils einem Haus.
19:00 – 20:30