Fremd ist der Fremde nur in der Fremde
Vom (nicht) rassistischen Umgang mit Eigenem und Fremdem. Mit Regine Munz, PD Dr., Theologin
Wer ist eigentlich fremd und warum? Was wir als fremd erfahren oder nicht, erscheint nur fremd von einer bestimmten (fremden) Ordnung aus gesehen. Mehr noch: Das Fremde ist nicht nur aussen, es ist genau so sehr innen. Die Anerkennung der eigenen Fremdheit kann Voraussetzung für die Akzeptanz der Fremdheit von Anderen sein. Wie könnte man einen Fremden tolerieren, wenn man sich nicht selbst als Fremden erfährt?
Eintritt frei, Kollekte