Symbiosen in unseren Wiesen und Wäldern

60 Typen positiver Beziehungen und ihre Bedeutung für den Menschen. Prof. em. Dr. Andreas Gigon , Departement Umweltsystemwissenschaften, ETH Zürich

Neben den bekannten Symbiosen (Mutualismen) wie Bestäubung und Samenausbreitung durch Tiere, Mykorrhiza und Stickstofffixierung kommen in unseren Wiesen und Wäldern viele weitere positive Beziehungen vor, z.B. jene der Schlafstättenblumen, Magnetblumen, Nährstofflift, Anlockung von Schlupfwespen, die pflanzenfressende Insekten eindämmen. So konnten in mitteleuropäischen Land-Ökosystemen jeweils Dutzende bis Hunderte von positiven Enzelbeziehungen festgestellt und zu ca. 60 Typen zusammengefasst werden. Für den Menschen sind die positiven zwischenartlichen Beziehungen lebenswichtig; trotzdem wird ihre Bedeutung oft unterschätzt. Es zeigt sich: in der Natur besteht kein Vorherrschen von Kampf, Konkurrenz und Fressen-und-gefressen-Werden; das Fördern-und-gefördert-Werden ist ebenso entscheidend.

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Vortragsreihe «Ökologie und Vegetation der Erde»

Die öffentlichen Vorträge finden jeweils am Donnerstag um 18.15 Uhr im Hörsaal des Botanischen Instituts statt. Sie sind von allgemein verständlichem Inhalt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Die Abendkolloquien werden gemeinsam mit der Botanik des Departements Umweltwissenschaften der Universität Basel durchgeführt.

Die Vorträge finden unter Einhaltung der aktuellen Covid­ 19-­Massnahmen der Universität Basel statt. Die Teil­nehmerzahl ist beschränkt.

Eine Anmeldung ist für jeden einzelnen Vortrag obligatorisch. Zusätzlich werden die Vorträge live auf Zoom übertragen. Sie erhalten den Zoom-Link auf Anfrage an sekretariat@botges.ch.

Nähere Informationen und Anmeldung: https://botges.ch/vortraege/aktuelle_vortraege


Date

22. Okt 2020

Time

18:15

Ort

Botanisches Institut
Schönbeinstrasse 6, Basel

Veranstalter

Basler Botanische Gesellschaft
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