Holzwirtschaft und Holzbauten im St. Alban-Tal

Mit Henriette Hofmann und Boris Schibler, Kantonale Denkmalpflege. Im Rahmen der Führungen «Holz – Vielseitig, beständig, natürlich».

Über Jahrhunderte spielte Holz im St. Alban-Tal eine wichtige Rolle. Bereits Mitte des 12. Jahrhunderts wurde Wasser von der Birs durch einen Kanal, den St. Alban-Teich, hierher geleitet und in der Folge das Holz für praktisch den gesamten städtischen Bedarf herangeflösst. Auf dem Schindelplatz wurde es gelagert und in den umliegenden Betrieben zu Bauholz oder Brennmaterial weiterverarbeitet; man bohrte Wasserleitungen, sogenannte Teuchel, spaltete Schindeln, machte das Holz dienstbar je nach Bedarf und Qualität. Als Baumaterial ist Holz in den historischen Gebäuden, den Mühlrädern, aber auch in der neueren Architektur, die im Zug der Sanierung des Tals ab den 1970er Jahren errichtet wurde, noch immer präsent und prägt die besondere Atmosphäre des St. Alban-Tals bis heute. Die Führung thematisiert die vielen Facetten des Holzes von seiner wirtschaftlichen Bedeutung bis zu seinen vielfältigen technischen und gestalterischen Qualitäten als Baumaterial.

Anmeldung & Tickets ab 17. April auf www.basler-baukultur.ch
Treffpunkt: Schindelplatz/Vor dem Schindelhof, St. Alban-Tal 44/46, Basel

https://www.denkmalpflege.bs.ch/baukultur-entdecken/fuehrungen/fuehrungen-2023.html

Holz hat seit einiger Zeit Hochkonjunktur. Gemeinhin wird es vor allem aus ökologischen Gründen als eines der Baumaterialien der Zukunft gehandelt. Damit wir uns dabei nicht auf den Holzweg begeben, gilt es allerdings den erneuerbaren Rohstoff und sein Potenzial zu verstehen. Gefordert ist ein ganzheitlicher Ansatz, um die komplexen kulturhistorischen, ökologischen und technologischen Zusammenhänge bei der Verwendung von Holz in der Architektur zu erkennen und nachhaltig produktiv zu machen.

Eintritt frei

Datum

25. Mai 2023
Abgelaufen!

Uhrzeit

18:00

Ort

Führung

Veranstalter

Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt
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