Gut versteckt: Die Badestube des Landguts Bäumlihof (17 & 18h)
Führung mit Anne Nagel, Kantonale Denkmalpflege
Treffpunkt: Vorplatz vor dem Stallgebäude, Aeussere Baselstrasse 383, Riehen; ÖV: Tram 2 oder 6 bis «Eglisee» oder «Habermatten» und jeweils ca. 10 Min. Fussweg
Bis heute prägt das ehemalige Landgut Bäumlihof, auch Klein-Riehen genannt, die weite Ebene zwischen Basel und Riehen. Aus einem Rebgut des Klosters Klingental entstanden, entwickelte sich das Landgut durch schrittweise Erweiterungen und Landkäufe im 17. und 18. Jahrhundert zu einem feudalen Landsitz. Ab 1842 entstand gegen Osten das aus zwei Längsbauten bestehende Pachtgut. Innerhalb des Pachthofs ist das Bade- und Maschinenhaus mit dem markanten Wasserturm von besonderer Bedeutung. Weitgehend unbekannt ist die gartenseitig gelegene, herrschaftliche Badestube, die im Originalzustand erhalten ist. Sie ist mit einer in den Boden eingelassenen Marmorbadewanne, prachtvollen Stuckmarmorierungen und Wanddekorationen ausgestattet – ein normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugängliches Bijou.
Anmeldung & Tickets ab 3. August auf unserer Veranstaltungsseite Basler Baukultur
Die Teilnahme bei allen Führungen ist kostenlos; die Anzahl der Teilnehmenden ist aus organisatorischen Gründen jedoch begrenzt.
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Führungen 2026: Klein & fein
Für unsere Führungen 2026 haben wir eine kleine Auswahl feiner Objekte zusammengestellt. So präsentieren sich die historischen Grabmäler auf dem Wolfgottesacker als wahre architektonische Cappricios. Wenig mit künstlerischer Akribie hingegen haben die schmalen Altstadthäuser aus dem Mittelalter zu tun; hier war der enge Raum die unausweichliche Vorgabe. Jahrhunderte später errichteten die Verfechter des Neuen Bauens in der WOBA-Siedlung Kleinwohnhäuser für die breite Masse. Wie wichtig die kleinen Objekte für eine qualitätvolle Gestaltung des öffentlichen Raums sind, lässt sich am Aeschenplatz erkunden. Des Weiteren ist ein verborgenes Badestuben-Juwel zu entdecken oder in einem Kleinbasler Hinterhof die Zukunft der dichten Stadt zu begutachten. Und eine feine Sache überhaupt ist die gesicherte Zukunft eines 75-jährigen Kindergartens in Holzbauweise