Geschichte der Stadt Lörrach
Öffentlicher Vortrag von Hansjörg Noe
Für Neuhinzugezogene ist es besonders interessant, Näheres über die Geschichte Lörrachs zu erfahren. Aber auch für hier ursprünglich oder schon länger Beheimatete gibt es noch vieles zu erfahren und zu entdecken
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Der Ort LÖRRACH ist bis zur ZERSTÖRUNG DER BURG RÖTTELN eine völlig unbedeutende Siedlung, ein Dorf wie viele andere. Der heutige Ortsteil Rötteln, Heimatdorf der Herren von Rötteln, und der Ortsteil Stetten, Gründung durch Fridolin (ein iroschottischer Mönch), sind älter und historisch bedeutsamer als die heutige Kernstadt Lörrach.
Als die RÖTTLER BURG 1678 IM HOLLÄNDISCHEN KRIEG DURCH FRANZÖSISCHE SOLDATEN ZERSTÖRT WURDE, suchten die damaligen Besitzer, die Markgrafen von Baden, einen Verwaltungsmittelpunkt für ihre Besitzungen im Süden – und das ist Lörrach am Fuße der Burg geworden. Ein hufeisenförmiges Gebäude, heute in der Weinbrenner Straße nahe der Stadtkirche, erinnert noch daran.
Der REDNER HANSJÖRG NOE spricht über die Geschichte der Stadt von ihren ersten Siedlungsanfängen. Er geht auf die Industrialisierung und auch die REVOLUTIONSJAHRE UM 1848 und die Ausrufung der Republik ein. Seine Ausführungen werden durch viele Bilder, zum Teil Bilder von originalen Funden im Dreiländermuseum Lörrach, veranschaulicht.
HANSJÖRG NOE IST REGIONALHISTORIKER. Er hat sich mit der Geschichte im Dreiländereck intensiv beschäftigt und ist lange Jahre im Dreiländermuseum Lörrach als ehrenamtlicher Mitarbeiter tätig gewesen. Zudem hat er in den letzten Jahren sieben Bücher über die Geschichte des Nationalsozialismus verfasst. Beruflich war er Lehrer und über 20 Jahre Lehrbeauftragter für Geschichte und Landeskunde (Methodik und Didaktik) an den Pädagogischen Hochschule in Lörrach und Freiburg.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung nicht zwingend erforderlich, aber aus organisatorischen Gründen wünschenswert unter steiert(at)dhbw-loerrach.de.
Ort: Zweigbibliothek der DHBW Lörrach (Marie-Curie-Straße 4, 1. OG, 79539 Lörrach)