Die Erschöpfung der Frauen

Mit Franziska Schutzbach, Dr., Soziologin, Lehrbeauftragte am Zentrum Gender Studies/Universität Basel

Mit Blick auf den Tag der Frau am 8. März wird Franziska Schutzbach, Geschlechterforscherin und Buchautorin, über ein gesellschaftliches System sprechen, das nach ihrer Einschätzung von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt:
«Frauen haben heute angeblich so viele Möglichkeiten wie noch nie. Gleichzeitig sind sie so erschöpft wie nie zuvor, weil die Erwartungen und die Ansprüche in der Familie, im Alltag und im Beruf so unglaublich hoch sind. Ich möchte aufzeigen, wie sie sich dagegen wehren und so ihr Leben, aber auch die Gesellschaft verändern können».

In ihren Forschungen legt Franziska Schutzbach dar, dass die Erschöpfung der Frauen nicht bloss ein individuelles Empfinden ist, sondern systemische Ursachen hat, und die Aufrechterhaltung der traditionellen Rollenbilder zur Erschöpfung der Frauen beiträgt.
Franziska Schutzbach ist Buchautorin, Forscherin, feministische Aktivistin und Mutter von zwei Kindern. Sie unterrichtet an verschiedenen Universitäten und ist Mitglied der Gleichstellungskommission Basel-Stadt. Im Oktober 2021 erschien ihr Buch «Die Erschöpfung der Frauen. Wider die weibliche Verfügbarkeit».

Eintritt: frei, Kollekte. In Kooperation mit: Fachstelle Gender und Bildung ERK BL

Datum

05. Mrz 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

19:00

Ort

Zwinglihaus
Gundeldingerstrasse 370, Basel

Veranstalter

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