Artist Talk: Who am I?

Dr. Dominique Grisard, Wissenschaftlerin am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, im Gespräch mit Emil Ferris.

Die Werke von Emil Ferris zeichnen sich durch eine Vielzahl parallel erzählter Ebenen aus. Die ihr wichtigen feministischen Themen erscheinen dabei nicht als theoretische Botschaft, sondern sind eng in den Aufbau der Erzählung, die Figuren und die Bildsprache verwoben. Mit grosser Subtilität gestaltet sie weibliche und queere Figuren als vielschichtige, oft widersprüchliche Persönlichkeiten und macht Fragen nach Identität unmittelbar erfahrbar.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe «Körper erzählen». Sie lädt dazu ein, anhand einer Konstellation aus aktuellen, klugen und ästhetisch selbstbewussten Texten Fragen zu Genealogien, Körpererfahrungen und Gewaltverhältnissen gemeinsam nachzugehen.

Tickets https://tickets.literaturhaus-basel.ch/?op=booking&id=1710

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Emil Ferris (*1962) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Comiczeichnerinnen. Mit Kugelschreiber auf liniertes Papier gezeichnet, verbindet ihr Werk zeichnerische Meisterschaft mit einer radikal subjektiven, tief poetischen Erzählweise. Ihr mit dem Eisner Award und weiteren Preisen gewürdigtes Debüt «Am liebsten mag ich Monster» (2017) gilt als Meilenstein des modernen Comics.

Datum
02. Sep. 2026
Abgelaufen!
Uhrzeit
19:00

Ortszeit

  • Zeitzone: Asia/Kolkata
  • Datum: 02. - 03. Sep. 2026
  • Zeit: 22:30

Preis

CHF 20.00
Ort
Literaturhaus
Barfüssergasse 3, Basel

Veranstalter

Cartoonmuseum
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