Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. Jüdische Perspektiven auf die erste Bundesverfassung der Schweiz

Die Bundesverfassung von 1848 gilt als eine der grössten Errungenschaften der schweizerischen Demokratie. Für rund 3000 Juden, die damals in der Schweiz lebten, bedeutete die Gründung des Bundesstaates jedoch nicht die erhoffte Gleichstellung: Obwohl viele bereits seit Generationen in der Schweiz lebten, blieben sie von den Bürgerrechten ausgeschlossen. Erst 1866 erhielten sie die Niederlassungsfreiheit; die totalrevidierte Bundesverfassung von 1874 brachte schliesslich die rechtliche Gleichstellung.

Die Führung im Jüdischen Museum beleuchtet die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Schweiz im 19. Jahrhundert und fragt, wie demokratische Gleichheit und Ausgrenzung gleichzeitig bestehen konnten.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter joshua.freiermuth@juedisches-museum.ch Spontane Besuche sind willkommen, sofern Platz vorhanden ist.

Die Führung ist mit Eintritt (Vollpreis) kostenlos.

Datum
15. Sep. 2026
Uhrzeit
17:00

Ortszeit

  • Zeitzone: America/La_Paz
  • Datum: 15. Sep. 2026
  • Zeit: 11:00

Preis

CHF 15.00
Ort
Jüdisches Museum der Schweiz
Vesalgasse 5, Basel

Veranstalter

Jüdisches Museum der Schweiz
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