Aline Valangin – Die unbestechliche Bohemienne
Die kluge, kühne, bildschöne Aline Valangin (1889-1986) lebte viele Leben: als Pianistin, Psychoanalytikerin, Gastgeberin eines Künstlersalons in Zürich, Fluchthelferin und schliesslich Schriftstellerin. Ihr Roman «Dorf an der Grenze» erzählt quasi in Echtzeit vom Zweiten Weltkrieg im bitterarmen Tessin. Er tut es so unbestechlich, dass man ihm jahrzehntelang die Veröffentlichung verweigerte.
Lesung: Susanne Marie Wrage
Moderation: Franziska Hirsbrunner
*
WiederEntdecken, unsere neue Lesereihe, will an Autor:innen aus der Deutschschweiz erinnern, die nicht mehr so präsent sind, wie sie es verdient hätten. Autor:in und Werk werden in einer kurzen Einführung vorgestellt, danach lesen bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Werk. Und dann laden wir ein zum Gespräch: Eine Anstiftung zum Leseglück.