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SUMMARY:Vom unbekannten Skelett bis zum Mordfall – forensische Genetik im Einsatz
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag von Valentina Leonie Birne, Institut für Rechtsmedizin, Frankfurt am Main, im Rahmen der Vortragsreihe des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Basel\nDie Forensische Biologie nutzt moderne wissenschaftliche Methoden, um aus biologischen Spuren Antworten auf juristisch relevante Fragen zu erhalten – sei es zur Identifizierung unbekannter Verstorbener, zur Rekonstruktion von Ereignissen oder zur Aufklärung längst vergangener Fälle.\nIm Mittelpunkt stehen Knochenreliquien aus dem 18. Jahrhundert, deren wahre Identität bis heute im Dunkeln liegt. Die Identifizierung der menschlichen Überreste ohne bekannte lebende Verwandte ist eine besondere Herausforderung. Zusätzlich kann eine verminderte DNA-Qualität für Probleme sorgen. Das Rätsel könnte mit modernsten molekularbiologischen Techniken gelöst werden, die die Grenzen des derzeit Möglichen ausreizen.\nDarüber hinaus geht es um einen außergewöhnlichen Mordfall, der selbst nach seiner Aufklärung mehr Fragen als Antworten hinterlässt. Eine zentrale Frage beschäftigt uns bis heute: Wie lange lassen sich menschliche Blutspuren in Erdböden nachweisen – und warum ist dieses Wissen für die forensische Arbeit von entscheidender Bedeutung?\nDer Vortrag von Valetina Leonie Birne, wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin am Institut für Rechtsmedizin in Frankfurt am Main, findet in der Bibliothek des IRM statt und dauert ca. 45-50 Minuten mit anschliessender Fragerunde.\nDie Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.\n
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