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SUMMARY:Neues Wohnen auf kleinstem Raum
DESCRIPTION:Führung mit Klaus Spechtenhauser, Kantonale Denkmalpflege\nTreffpunkt: Vor dem Laubenganghaus, Im Surinam 83\nZu den vordergründigen Zielsetzungen des Neuen Bauens gehörte eine umfassende Reform des Wohnens. Vor diesem Hintergrund wurde auch im Rahmen der 1. Schweizerischen Wohnungsausstellung Basel (WOBA) 1930 die WOBA-Siedlung Eglisee realisiert. 13 Schweizer Architekturbüros – darunter Artaria & Schmidt, Bernoulli & Künzel, Mumenthaler & Meier sowie Kellermüller & Hofmann – realisierten hier eine Mustersiedlung mit modernen Kleinhäusern und Kleinwohnungen auf einem Gelände unweit des Badischen Bahnhofs. Von den 115 Wohnungen für einkommensschwache Schichten waren während der Ausstellung 26 möbliert dem Publikum zugänglich. Die Siedlung war ein radikaler Beitrag zum damals brandaktuellen Thema der «Wohnung für das Existenzminimum». Die Führung bietet auch den Besuch in einem Siedlungshaus von Artaria & Schmidt – mit 45 m² für eine vierköpfige Familie der kleinste Typ –, das 2017–2019 der Verein «Ein Haus WOBA» in den Ursprungszustand zurückversetzt hat und das seither als möbliertes Baudenkmal vermietet wird.\nAnmeldung & Tickets auf unserer Veranstaltungsseite Basler Baukultur\nDie Teilnahme bei allen Führungen ist kostenlos; die Anzahl der Teilnehmenden ist aus organisatorischen Gründen jedoch begrenzt.\n*\nFührungen 2026: Klein & fein\nFür unsere Führungen 2026 haben wir eine kleine Auswahl feiner Objekte zusammengestellt. So präsentieren sich die historischen Grabmäler auf dem Wolfgottesacker als wahre architektonische Cappricios. Wenig mit künstlerischer Akribie hingegen haben die schmalen Altstadthäuser aus dem Mittelalter zu tun; hier war der enge Raum die unausweichliche Vorgabe. Jahrhunderte später errichteten die Verfechter des Neuen Bauens in der WOBA-Siedlung Kleinwohnhäuser für die breite Masse. Wie wichtig die kleinen Objekte für eine qualitätvolle Gestaltung des öffentlichen Raums sind, lässt sich am Aeschenplatz erkunden. Des Weiteren ist ein verborgenes Badestuben-Juwel zu entdecken oder in einem Kleinbasler Hinterhof die Zukunft der dichten Stadt zu begutachten. Und eine feine Sache überhaupt ist die gesicherte Zukunft eines 75-jährigen Kindergartens in Holzbauweise\nhttps://www.bs.ch/bvd/staedtebau-architektur/denkmalpflege/baukultur-vermitteln/fuehrungen/fuehrungen-2026-klein-fein\n
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