Infrastruktur an der Grenze zwischen China und Zentralasien

Chinas Infrastrukturprojekte in Zentralasien: Kann der Gigantismus der neuen „Seidenstrasse“ nachhaltig sein? Vortrag von Prof. Dr. Agnieszka Joniak-Lüthi, Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft,Universität Zürich

2013 hat Chinas Präsident Xi Jinping den Silk Road Economic Belt, einen euroasiatischen ‚wirtschaftlichen Gürtel’, lanciert. Die Initiative sieht den Bau transkontinentaler Infrastrukturnetzwerke vor, mit dem Ziel, den euroasiatischen Kontinent in einen eng vernetzten Raum zu verwandeln. Das Projekt «ROAD-WORK: An Anthropology of Infrastructure at China’s Inner Asian Borders», das am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaften an der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Agnieszka Joniak-Lüthi durchgeführt wird, erforscht die soziale Komplexität und Ambiguität der gebauten Infrastruktur.

In ihrem Vortrag wird Prof. Joniak-Lüthi sowohl das Projekt und die ersten Ergebnisse vorstellen, als auch die langfristigen sozialen und ökologischen Implikationen der neuen Infrastruktur diskutieren.

Eintritt frei – Kollekte. Anschliessend Apéro und Gesprächsmöglichkeit mit den Vortragenden.


Date

20. Feb 2020

Time

18:15

Ort

Geographie-Gebäude
Klingelbergstrasse 27, Basel

Cost

Kollekte

Veranstalter

Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel
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